Dr. Volker Timmermann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und zweiter Geschäftsführer

 

Kontaktinformationen

E-Mail: info@sophie-drinker-institut.de

 

Kurzbiographie

Geboren 1970 in Delmenhorst.

Studium der Musik (Viola) an der Hochschule für Künste, Bremen. Dann Lehramtsstudium (Musik und Geschichte) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Staatsexamen 2003).

2004 sechsmonatiges Stipendium (Interviews mit Geigerinnen der Gegenwart), daneben freiberuflicher Musikjournalist.

2008 Stipendiat des DAAD.

Seit Januar 2007 im Sophie Drinker Institut tätig.

Seit 2007 Lehraufträge an der Universität Oldenburg (Musikjournalismus, Schreiben über Musik, Kulturgeschichte der Musik).

Seit 2011 Musikalischer Programmleiter im Vorstand des Vereins der Musikfreunde Oldenburg.

2014 Abschluss der Dissertation zum Violinspiel von Frauen um 1800.

Seit 2017 gemeinsam mit Freia Hoffmann Geschäftsführer des Sophie Drinker Instituts

Diverse Vorträge und Konzertmoderationen.

 

Veröffentlichungen

1. Monographien

„...wie ein Mann mit dem Kochlöffel". Violinistinnen um 1800 (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 14), Oldenburg 2017.

 

2. Sammelbände

(Hrsg., mit Freia Hoffmann), So ein glänzendes Elend ist der Künstlerstand!Aus dem Tagebuch der Violoncellistin Rosa Suck Wien 1859 und Paris 1866 (Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 13), Oldenburg 2017.

(Hrsg., mit Annkatrin Babbe) Musikerinnen und ihre Netzwerke im 19. Jahrhundert (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 12), Oldenburg 2016.

(Hrsg., mit Freia Hoffmann) Quellentexte zur Geschichte der Instrumentalistin im 19. Jahrhundert, Hildesheim [u. a.] 2013.

 

3. Aufsätze

„Die Schwestern Teresa und Maria Milanollo – auf dem Weg zu einer ‚weiblichen‘ Form der Violinvirtuosität?“, in: Exploring Virtuosity: Heinrich Wilhelm Ernst, Nineteenth-Century Musical Practices and Beyond, hrsg. von Christine Hoppe, Maiko Kawabata u. Melanie v. Goldbeck, Hildesheim 2018, S. 239–348.

„Geigerinnen an den venezianischen Ospedali und im deutschsprachigen Konzertleben um 1800", in: Populares und Popularität in der Musik (= Michaelsteiner Konferenzberichte 85), hrsg. von Ute Omonsky u. Christian Philipsen, Augsburg u. Michaelstein 2017, S. 285–302.

(mit Freia Hoffmann) „Im Spannungsfeld von ‚privat‘ und ‚öffentlich‘: Musikalische Salons im deutschsprachigen Raum und in Paris“, in: Beitragsarchiv zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung Halle/Saale 2015 - „Musikwissenschaft: die Teildisziplinen im Dialog“, hrsg. von Wolfgang Auhagen und Wolfgang Hirschmann, Mainz 2016, online: http://schott-campus.com/gfm-jahrestagung-2015.

Ein fruchtbares, social wichtiges Thema‘ – Eduard Hanslick und die Wiener Geigerinnen des späten 19. Jahrhunderts, in: Musikerinnen und ihre Netzwerke im 19. Jahrhundert, hrsg. von Annkatrin Babbe u. dems. (= Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts 12), Oldenburg 2016, S. 113129.

„‚Sie könnte eben so gut auf einem Spinnfaden geigen.' Die Spohr-Schülerin Elisabeth Filipowicz. Karriere als Folge von Emigration“, in: Louis Spohr Symposium Braunschweig 2014. ‚Musik und Politik’ Politische Einflüsse auf Musikerbiografien und kompositorisches Schaffen von 1784 bis heute, hrsg. von der Stadt und der Technischen Universität Braunschweig (= Braunschweiger kulturwissenschaftliche Studien 5), Kassel 2015, S. 143–154.

(mit Annkatrin Babbe u.  Freia Hoffmann) „Salon und Öffentlichkeit. Grenzen und Durchlässigkeiten für Instrumentalistinnen auf dem Weg der Professionalisierung“, in: La „condition féminine“. Feminismus und Frauenbewegung im 19. und 20. Jahrhundert/Féminismes et mouvements de femmes aux XIX siècles, hrsg. von Françoise Berger u. Anne Kwaschik, Stuttgart 2016, S. 253–266.

„Instrumentalistinnen im Fokus. Lexikon-Projekt des Sophie Drinker Instituts“, in: VivaVoce. Archiv Frau und Musik 94 (Winter 2012), S. 5f.

„Ginette Neveu – Karriere zwischen Wettbewerbssiegen und Unfalltod“, in: ‚...mein Wunsch ist, Spuren zu hinterlassen...‘. Rezeptions- und Berufsgeschichte von Geigerinnen, hrsg. von Carolin Stahrenberg u. Susanne Rode-Breymann, Hannover 2011, S. 94–117.

So kann aber auch kein Mann spielen!‘ Der zeitgenössische Blick auf die Schwestern Milanollo in Wien 1843“, in: ‚...mein Wunsch ist, Spuren zu hinterlassen...‘. Rezeptions- und Berufsgeschichte von Geigerinnen, hrsg. von Carolin Stahrenberg u. Susanne Rode-Breymann, Hannover 2011, S. 22–43.

„Hortensia Zirges in Süddeutschland, Straßburg und Paris“, in: Reiseberichte von Musikerinnen des 19. Jahrhunderts. Quellentexte, Biographien, Kommentare, hrsg. von Freia Hoffmann, Hildesheim 2011, S. 123–148.

Das Violoncello aber, dieser halbgewachsene Mann...‘ Violoncellistinnen in den 50er und 60er Jahren des 19. Jahrhunderts“, in: Musik und Emanzipation. Festschrift für Freia Hoffmann zum 65. Geburtstag, hrsg. von Marion Gerards u. Rebecca Grotjahn (= Oldenburger Beiträge zur Geschlechterforschung 12), Oldenburg 2010, S. 111–118.

„Früher Ruhm – ein Porträt der aufstrebenden Komponistin Alina-Maria Rötzer“, in: VivaVoce. Archiv Frau und Musik 82 (Herbst 2008), S. 6–8.

„Der Komponist Christoph J. Keller. Der Komponist im Gespräch mit Volker Timmermann“, in: Brennpunkte III. Aufsätze, Gespräche, Meinungen und Sachinformationen zum Thema Akkordeon, hrsg. von Helmut C. Jacobs u. Ralf Kaupenjohann, Bochum 2006, S. 11–45.

„Die Virtuosin Teresa Milanollo“, in: Einblicke. Forschungsmagazin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Jg. 22 Nr. 43, 2006, S. 14-16. (online: http://www.uni-oldenburg.de/presse/einblicke/43/timmermann.pdf)

 

4. Lexikonartikel

„Hensel, Fanny“, in: Lexikon der Kirchenmusik, hrsg. von Günther Massenkeil u. Michael Zywietz, 2 Bde., Bd. 1 (= Enzyklopädie der Kirchenmusik 6/1), Laaber 2013, S. 522f.

„Suck, Rosa“, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, hrsg. von der österreichischen Akademie der Wissenschaften, 63. Lieferung, Wien 2012, S. 30f.

„Abel, Jenny“, in: Lexikon Musik und Gender, hrsg. von Annette Kreutziger-Herr u. Melanie Unseld, Kassel [u. a.] 2010, S. 109.

Diverse Artikel im „Lexikon Europäische Instrumentalistinnen des Sophie Drinker Instituts“.